Himmelsgeigen und Höllenfeuer, Barockoper mit Musik von Heinrich Ignaz Franz Biber

 

Tragisch-komische Barockoper mit Musik von Heinrich Ignatz Franz Biber (1644-1703)

1618, Amor, der Gott der Liebe ist auf Jobsuche. In Europa herrscht Krieg. Amor stolpert statt über liebeshungrige Teenager über Leichenberge, denn sein fiedelnder Konkurrent, der Knochenmann, kommt ihm unerbittlich zuvor. Da verfällt er auf einen verzweifelten Ausweg: Er tauscht seinen Bogen gegen die Geige des Knochenmanns und findet sich als Menschenkind in einer Bergmannsfamilie wieder...

Er wird der bedeutendste Geigenbauer seiner Zeit, den sogar der Tod um seine Instrumente beneidet. Doch vorher wird Jakob noch das Herz der jungen Margarete gewinnen, deren Körperformen ihn zu seinen magischen Instrumenten inspirieren, den Kantor einer Singschule zu lebenslanger Eifersucht anstacheln, der Ketzerei angeklagt werden und vor den Soldatenwerbern des Kaisers nach Venedig fliehen, wo er die hässliche Tochter eines berühmten italienischen Geigenbauers  heiraten soll...

 

Rollen

 

Jakobus Stainer / Bariton
Margarete, ein Tannenbaum / Sopran
Veith Schnauz alias Flatus Lenz / Kantor

Franz von Kalten / Bass oder Counter
Hoffnung, Valentina / Mezzosopran
Amor Jakobus Stainer als Kind / Sopran
Glaube, Meister Vendome / Bass
Chor / Volk,

Chorknaben, Jakobs Kinder, Ratten

Orchesterbesetzung

 

2 Trompeten, 3 Posaunen, Streicher, Pauken, Schlagzeug, Blockflöten (optional Oboen)