Engagements

 

Portrait

Anna-Sophie Brüning studierte Geige, Klavier und Dirigieren in Hannover, Berlin, Freiburg und Chicago. Zu ihren Lehrern gehören Rainer Kussmaul und Shmuel Ashkenasi (Violine), sowie Karl-Heinz Kämmerling (Klavier). Sie begann ihre Laufbahn als Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Lübeck und wechselte später erst in die Korrepetitionsabteilung und dann auf´s Dirigentenpult.

Als Gast-Dirigentin arbeitete sie mit renommierten Orchestern wie den Düsseldorfer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Nürnberger Philharmonikern, den Brandenburger Symphonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Polnischen Kammerorchester zusammen. Am Landestheater Coburg war sie von 2012-2015 als 1.Kapellmeisterin engagiert und stand als Operndirigentin u.a. am Pult des Nationaltheaters Mannheim, der Komischen Oper Berlin, des Landestheaters Innsbruck, des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover.

Sie war und ist Initiatorin und Akteurin mehrerer Kulturprojekte im In-und Ausland.

Von 2003-2009 war sie künstlerische Leiterin des Orchesters der Barenboim-Said Foundation, sowie einige Jahre künstlerische Leiterin des Palestine Youth Orchestras.

Mit der Theaterautorin und Regisseurin Paula Fünfeck und dem Musikverlag Boosey&Hawkes hat sie drei Opern-Pasticcios, bzw. Neufassungen von Opern für Familien herausgebracht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden und an Opernhäusern in ganz Europa gezeigt werden. 

Kulturelle Kompetenz vermittelt sie in verschiedene Richtungen: Als Leiterin von Apollo 18!, einem mehrfach ausgezeichneten Musikprojekt mit jugendlichen Strafgefangenen und als Referentin des "Bronnbacher Stipendiums" des Arbeitskreises der deutschen Wirtschaft für zukünftige Führungskräfte.

Sie spricht, schreibt und interviewt zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen und beschäftigt sich mit den möglichen Folgen des Grundeinkommens auf die Theater & Orchesterlandschaft.

 

Sie hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Hannover.